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Spanien lässt grüßen!

Dezente Schärfe bringt die Chorizo bei diesem Möhreneintopf ins Spiel.

Dezente Schärfe bringt die Chorizo bei diesem Möhreneintopf ins Spiel.

Bei einem Mallorca-Urlaub (war im November, wettertechnisch eine Katastrophe) hat mir der nette Wirt Xixco (spricht man Schischko aus…) dieses Rezept verraten, nachdem ich in seiner kleinen Bodega mit Begeisterung den Eintopf verputzt hatte, durch den der graue Himmel und die Kühle plötzlich gar nicht mehr so schlimm waren. Dazu gab es das typische ungesalzene Brot – aber das braucht man eigentlich nicht. Wie der Möhreneintopf mit Chorizo gemacht wird? Lesen Sie es bei den Ratzfatz-Rezepten in der Rubrik „Zum Weglöffeln“ (Möhreneintopf mit Chorizo) nach!

Ein paar Infos zu dieser wunderbaren spanischen Wurst: Gehacktes Schweinefleisch und Pimentón de la Vera (dieses lecker räucherige Paprikapulver) sind die wichtigsten Bestandteile der Chorizo. Außerdem gehören unbedingt Speck, Knoblauch und Salz hinein. In den verschiedenen Provinzen Spaniens gibt es natürlich Rezeptvariationen, mal mehr, mal weniger scharf, mal eher mager, mal extrem fetthaltig. Nach einer vier- bis sechswöchigen Reifezeit an der Luft in besonderen Trockenräumen ist die Chorizo verzehrbereit. In dieser Zeit findet eine Art Gärung statt, durch die die Wurst ihren harmonischen, leicht säuerlichen Geschmack bekommt. Die wohl bekannteste Wurst Spaniens ist vielseitig verwendbar – als Zutat für Eintöpfe, zur Abrundung einer Paella, auf dem Grill – oder auch in Scheiben geschnitten als würzige Tapa.