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Meine Ascona-Empfehlung: das Grotto Baldoria

Preiswerte Hausmannskost erwartet Sie im Grotto Baldoria!

Preiswerte Hausmannskost erwartet Sie im Grotto Baldoria!

Es ist wahrlich kein Geheimtipp, aber es ist auch kein Allgemeingut: das Grotto Baldoria in Ascona am Lago Maggiore wird von den einen als Touristen-Kaschemme, von den anderen als Institution eingestuft. Ich gehöre zur zweiten Gruppe!

Denn im Grotto Baldoria bekommen Sie für  kleines Geld (Schweizerische Verhältnisse zugrunde gelegt) ein herzhaftes Hausmannskost-Menü, das auch wirklich gute Salami und aromatischen Käse, selbstgebackenen “Wie bei Mama-Blechkuchen” und – bei dem Umfang des Menüs gut tuenden – Grappa oder Kräuterschnaps umfasst. Das durchweg junge Servicepersonal bedient Sie entspannt und freundlich, der Chef hat immer alles im Blick, guckt manchmal etwas grimmig, ist aber ein ganz netter! Also: Wenn Sie mal in die Ecke kommen, besuchen Sie das Grotto Baldoria.

Ein “running gag”: Im Laufe des Abends geht irgendwann einmal das Licht aus – der Chef hatte mal Probleme mit dem Elektrizitätswerk und seit dem einen Zählerkasten, der mit Geldstücken am Laufen gehalten wird. Allabendlich muss dann ein Gast eine vom Chef gereichte Münze einwerfen, damit das zuvor unter großem “OOOOHHHH” erloschene Licht unter großem”AAAAHHHHH” wieder angeht… Okay, das ist den Touristen gewidmet, gehört irgendwie dazu.

Ein paar Impressionen und einen Kurzbericht über meine Eindrücke (ich war im August zwei Mal zum Essen dort) finden Sie unter “Für Sie entdeckt”.

Sommerfreuden im Glas: getrocknete Tomaten in Olivenöl

Sommer-Aromen, die auch im Herbst und Winter schmecken: getrocknete Tomaten in Olivenöl.

Sommer-Aromen, die auch im Herbst und Winter schmecken: getrocknete Tomaten in Olivenöl.

Es ist sicherlich etwas zeitaufwändig, aber die getrockneten Tomaten, selbst eingelegt, sind eine prima Methode, wenn es einfach viel zu viele Tomaten auf einmal gibt! Wir ernten zur Zeit fast jeden Tag eine große Schüssel – und ein Ende ist angesichts der vielen noch grünen Früchte nicht abzusehen.

Wenn die Sonne mitspielt, gibt es noch ein paar Gläser mehr mit den getrockneten Tomaten: Dann kommt auch im Herst und Winter der Geschmack von Sommer auf den Tisch. Und als Genießer-Mitbringsel ist so ein Glas voll Sommer auch bestens geeignet!

Übrigens: Was halten Sie von selbst eingelegtem Feta-Käse? Einfach würfeln, mit roten und grünen Chilischoten, Knoblauch und etwas schwarzem Pfeffer in ein Glas geben, mit Olivenöl auffüllen, zwei Tage ziehen lassen – und schon haben Sie einen leckeren Snack!

Schwarzer Pfeffer aus dem Tessiner Maggia-Tal gibt dem eingelegten Feta-Käse die spezielle Note.

Schwarzer Pfeffer aus dem Tessiner Maggia-Tal gibt dem eingelegten Feta-Käse die spezielle Note.

Der Pfeffer, den ich verwendet habe, kommt aus dem Tessin und ist ein ganz besonderer: Er wird mit Weißwein und Grappa aromatisiert und muss nach dem Anbruch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Schmeckt einfach himmlisch. Er kommt aus dem Punto Verde in Bignasco im Maggia-Tal. Ich hatte das Glück, ihn vor Ort kaufen zu können. Aber zum Glück muss man nicht zwingend immer bis in das Tessin reisen,um an dieses wunderbare Gewürz zu kommen. Da ist es doch wirklich gut, dass es das Internet gibt! Bestellen können Sie ihn zum Beispiel unter shop.arenadiaroma.com, ein 170-g-Glas kostet circa 18 Schweizer Franken (etwa 15 Euro). Und wer ihn einmal probiert hat, wird begeistert sind, glauben Sie mir!!!!

Flach, knusprig, lecker: Fladenbrot à la Joszef

Für den gemütlichen Terrassenabend, aber auch für winterliche Tafelfreuden: das selbstgebackene Fladenbrot, das mit knuspriger Hülle und lockerem Innenleben zum Dippen, als Begleiter von Salami und Schinken, Käseplatte & Co. lecker schmeckt!

Etwas aufwändiger, aber es lohnt sich: selbstgebackenes Fladenbrot.

Etwas aufwändiger, aber es lohnt sich: selbstgebackenes Fladenbrot.