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Nachbars Mangold – wunderbar!

Aus dem Garten in die Hofküche: frischer Mangold.

Aus dem Garten in die Hofküche: frischer Mangold.

Der Garten vom Hofbureau ist geprägt von Wiese und Hortensien. Okay, der kleine Apfelbaum, der Trog mit den Tomaten, der stattliche Feigenbaum, Brom- und Blaubeeren, Kräuter: ein paar Nutzpflanzen gibt es auch. Aber kein Vergleich mit dem Garten von Bekannten vier Häuser weiter: akkurate Reihen Salat, Zwiebeln, Rosenkohl und Blattmangold. Und von dem gab es dieses Jahr so viel, dass ich zwei Stauden geschenkt bekam – eine rote und eine gelbe. Die wurden zu einer leckeren Sauce verarbeitet und mit Makkaroni serviert. Das Rezept? Bei den Ratzfatz-Rezepten in der Kategorie „Fleischlos glücklich“ (Makkaroni mit Mangold).

Schmeckt prima: Makkaroni mit Mangold.

Schmeckt prima: Makkaroni mit Mangold.

Ein paar Mangold-Infos…

Er schmeckt ein bisschen in Richtung Spinat, aber würziger und aromatischer. Die Haupterntezeit für das leckere Gemüse ist von Juni bis September. Es gibt zwei Sorten: den Blattmangold mit schmalen Stielen und breiten Blättern und den Stielmangold, der schmale Blätter und fleischige Stiele hat. Das Schöne am Mangold: man hat kaum Abfall, denn die Stiele werden auf jeden Fall mitgegessen! Da sind übrigens jede Menge Mineralstoffe drin, außerdem viel Vitamin A.

Mangold sollte frisch verarbeitet werden – nach zwei Tagen im Gemüsefach sind die Blätter schlapp! Zubereitet werden Stiele und Blätter nacheinander, denn die Stiele haben eine längere Garzeit, während die Blätter gerade mal 3 Minütchen brauchen.

Ob Sie Mangold als Beilage – in etwas Butter gedünstet, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt – verwenden, ihn wie ich in eine Sauce geben, die Blätter füllen: alles Geschmacksache, alles möglich!