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Leckere Multitalente: Süßkartoffeln

Inzwischen bekommt man sie in nahezu jedem Supermarkt, die einstmals so exklusiven Süßkartoffeln. Geschmacklich gehen sie in die Richtung mehlig kochender Kartoffeln, aber eben – wie der Name ja sagt – mit leicht süßlicher Note.

Cremiges Süßkartoffelragout schmeckt zur Bratwurstschnecke, die Vegetarierer aber auch durch panierte Kohlrabi-Scheiben ersetzen können.

Cremiges Süßkartoffelragout schmeckt zur Bratwurstschnecke, die Vegetarierer aber auch durch panierte Kohlrabi-Scheiben ersetzen können.

Süßkartoffeln lassen sich – wie „richtige“ Kartoffeln (sie sind biologisch null mit dem Nachtschattengewächs verwandt, sondern ein Windengewächs) – vielfältig zubereiten. Gekocht, gebraten, gebacken, frittiert… Es sind leckere Kombipartner zu anderem Gemüse, sie passen prima zu Fisch, ergeben wunderbares Püree, bereichern Eintöpfe – und sind in Begleitung von Dips auch ein toller Vorweg-Snack, weil Süßkartoffeln im Gegensatz zur herkömmlichen Kartoffel auch roh gegessen werden kann – und schmecken! Süßkartoffel-Brot, als Zutat zu einem Pie – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Sie sollten Süßkartoffeln nicht auf Vorrat kaufen, denn schon nach einer Woche verlieren sie an Nährwerten und Aroma. Auf keinen Fall im Kühlschrank aufbewahren, das bekommt den leckeren Knollen nicht! Wie bei den Kartoffeln gibt es auch bei den Süßkartoffeln unterschiedliche Sorten – mit gelblicher, orangefarbener oder tiefroter Schale, mit weiß-gelblichem, orangerotem oder lachsfarbenem Fruchtfleisch. Geschmacklich macht sich die Farbpalette aber nicht bemerkbar.

Probieren Sie doch mal mein Süßkartoffelragout, das ich mit Bratwurstschnecken serviert habe. Wer es lieber vegetarisch mag, könnte statt dessen panierte Kohlrabi-Scheiben dazu reichen. Alle Infos bei den Ratzfatz-Rezepten in der Rubrik „Ganz unvegetarisch“ (Bratwurstschnecken mit Süßkartoffelragout).