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Do-it-yourself-Nudeln – total unkompliziert!

Hausgemachte Pasta: mit dem "Nudelmeister" von Unold im Nu fertig!

Hausgemachte Pasta: mit dem “Nudelmeister” von Unold im Nu fertig!

Ich habe einmal bei einem Kochkursus in Italien Nudeln selbst gemacht – genauer: Tagliatelle. Teig kneten, mit einem runden Holzstab dünn aufrollen, falten, in Streifen schneiden. Fand ich toll und habe deshalb zu Hause direkt so einen Holzstab (einen etwas dickeren Besenstiel, auf handliches Format gekürzt) besorgt – und genau einmal benutzt. Danach wurden die Nudeln wieder gekauft…

Rigatoni gibt's im Hofbureau jetzt nur noch frisch und hausgemacht!

Rigatoni gibt’s im Hofbureau jetzt nur noch frisch und hausgemacht!

Jetzt ist der „Nudelmeister“ von Unold in die Küche vom Hofbureau eingezogen. Total einfach zu bedienen – und gleich beim ersten Versuch habe ich prima Rigatoni hingekriegt, denen man auch ein bisschen ansieht, dass sie selbstgemacht sind… Aber gerade das finde ich klasse, denn wenn ich zum Beispiel welche in Begleitung von einem Glas selbstgemachtem Pesto verschenken möchte, will ich keine „wie gemalt so schön“-Nudeln, sondern solche, die wirklich hausgemacht aussehen! Mit dem „Nudelmeister“ kein Problem!

Bis zu 500g Nudelteig kann das Gerät auf einen Schlag zubereiten und verarbeiten – wahlweise gibt es dafür ganz einfach auswechselbare Aufsätze für Pappardelle, Linguine, Fettuccine, Rigatoni, Tagliatelle oder Spaghetti. Und einen weiteren Aufsatz für knusper-frisches Spritzgebäck gibt’s on top dazu. Und wer gerne selbst Bratwürstchen (zum Beispiel mal aus Lamm- oder Geflügelfleisch) zubereiten möchte, für den gibt es sogar einen Wurstfüll-Vorsatz.

In etwas Hartweizengrieß gewälzt, kleben die frischen Rigatoni nicht aneinander. Noch schnell in siedendes Salzwasser - und fertig ist der hausgemachte Pastagenuss, der - ganz klassisch - mit einer fruchtig-scharfen Tomatensauce arrabiata auf den Tisch kommt!

In etwas Hartweizengrieß gewälzt, kleben die frischen Rigatoni nicht aneinander. Noch schnell in siedendes Salzwasser – und fertig ist der hausgemachte Pastagenuss.

Ich bevorzuge ja eigentlich beim Kauf immer Hartweizengrieß-Nudeln, denn bei anderen Varianten bin ich in Sachen Eier-Qualität (Bio ist da für mich ein Muss!) skeptisch… Aber jetzt kann ich ja mit meinem neuen Küchenassistenten auch mal Eiernudeln herstellen.

Für Hartweizengrieß-Nudeln ist das Rezept ein Klacks: 340g Hartweizengrieß und 1 Teelöffel Salz in den Teigbehälter geben, Deckel drauf und durch die Deckelöffnung 140g Wasser sowie 10g Olivenöl (Sie können auch Sonnenblumen- oder Rapsöl nehmen) zugießen. Dann den Nudelmeister starten – nach spätestens 4 Minuten haben Sie einen wunderbaren Teig. Die Maschine einmal kurz ausschalten und dann die Schalter auf „EXT“ stellen – los geht’s mit der Nudelproduktion. Ich habe die Rigatoni direkt in etwas Hartweizengrieß gewälzt, damit sie nicht aneinander kleben – und dann direkt verarbeitet, Kochzeit etwa 2 Minuten. Einfach abwarten, bis die Nudeln im siedenden Salzwasser (für die Menge waren es 3 Liter) an die Wasseroberfläche steigen, dann sind sie perfekt!

Rindergulasch und Nudeln: Das Leibgericht meines Lebensgefährten, erstmals mit selbstgemachten Nudeln serviert!

Rindergulasch und Nudeln: Das Leibgericht meines Lebensgefährten, erstmals mit selbstgemachten Nudeln serviert!

Übrigens: Weil der Motor vom Nudelmeister mit seinen 200 Watt jetzt kein Turboteil ist, würde ich – um möglichst lange Spaß an der Maschine zu haben – immer auf der Basis von 340g Hartweizengrieß oder Mehl arbeiten. Mehr ist auf Dauer vielleicht zu anstrengend für den „Nudelmeister“ – und die Menge reicht auf jeden Fall, um eine nudelige Vorspeise für 4 Personen oder eine Hauptspeise für 2 bis 3 zuzubereiten – kommt immer auch auf die Sauce an…

Das Schöne am „Nudelmeister“: Er ist selbst für eine technische Nulpe wie mich kein Zauberwerk – und nach seinem Rigatoni-Einsatz konnte ich alle Einzelteile (ratzfatz auseinandergenommen!) zur Reinigung in die Spülmaschine geben. Wunderbar!

Übrigens bin ich nicht die erste, die den „Nudelmeister“ getestet und für gut befunden hat. Für seinen Bedienkomfort hat er den „Plus X Award“ bekommen – vergeben von mehr als 130 industrieneutralen Jurymitgliedern aus 32 Nationen.

Wenn Sie mehr über den „Nudelmeister“ wissen möchten, hier ist der Link: http://www.unold.de/unold/kuechenmaschine/68801/?PHPSESSID=ad08cf25885f1ca24af982d3965758c0&cHash=095b58995e8074c25474f0418379507e

Von mir bekommt dieses kompakte Gerät (kostet 89,99 Euro), das in der Bedienunganleitung auch Rezepte für die ersten Testläufe in Sachen Nudeln und Spritzgebäck liefert, ein dickes „Super“!

2 Antworten auf Do-it-yourself-Nudeln – total unkompliziert!